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Ursprünglich war der Einbau des Estrichs durch die Firma Sterk Estriche geplant. Nachdem sich allerdings der eigentliche Bau des Hauses verzögert hatte, war die Firma Sterk voll und hatte keinen einzigen Termin mehr bis 2015. Das hätte unseren Zeitplan komplett über den Haufen geworfen, so dass wir uns nach einer Alternative umsehen mussten.

Hier wurden wir bei Phillip Otterbein aus Bodnegg fündig, der sich auch sofort sehr engagiert und bemüht zeigte. Auf seine Aussage, wir würden gerne am Freitag/Samstag (11./12. Dezember 2014) den Estrich einbringen haben wir unserem Sanitärbetrieb versucht Beine zu machen. Die Firma Stiefenhofer, v.a. Robert Stadelmann hat richtig reingeklotzt und den Fußbodenaufbau bis Mittwoch fertig bekommen. Dann kam Mittwoch der Anruf von Herrn Otterbein, es wäre ein Mitarbeiter erkrankt und der Estrich komme nicht vor Montag den 15. Dezember. Am Donnerstag, als immer noch kein Material geliefert war ruft Herr Otterbein erneut an und sagt es wird frühestens Mittwoch.

Jetzt sind wir wieder tätig geworden und haben uns nach einer Alternative umgesehen (Denn spätestens am Montag hätte Herr Otterbein dann wahrscheinlich ganz abgesagt bzw. alles in den Januar verschoben und dann wäre der Frost gekommen usw. usw.).

Die Frima Estriche Laux aus Achberg hat dann alle Hebel in Bewegung gesetzt und uns mitgeteilt, dass sie unseren Estrich noch reinschieben könnte. Was für ein Glücksfall!! Also haben wir bei Herrn Otterbein erneut angerufen und gefragt, ob es möglich ist zu stornieren. Etwas verärgert hat Herr Otterbein zugestimmt und so haben wir den Auftrag an die Firma Laux vergeben. Etwa eine Viertelstunde später ruft erneut Herr Otterbein an, dass der Sand bereits abgeladen wurde und wir diesen nun bezahlen sollen bzw. Herr Laux soll ihm diesen Sand abkaufen. Herr Laux arbeitet allerdings mit einem anderen Material und hatte keine Verwendung hierfür, würde aber Herrn Otterbein diesen Sand zurückbringen. Herr Otterbein wiederum weigerte sich nun diesen gelieferten Sand wieder zurückzunehmen.

Als ich um 13 Uhr am Freitag auf der Baustelle war, lag dort ein riesen Haufen mit Sand (ca. 10 Tonnen). Als ich um 15 Uhr nochmals vorbeischaute, lagen zusätzliche 10 Tonnen Sand vor unserer Tür. Herr Otterbein hatte gar nicht versucht die Lieferung zu stornieren, sondern einfach alles laufen lassen.

Jetzt mussten wir versuchen den Sand irgendwie wegzubringen, damit Herr Laux mit den Estricharbeiten am Montag den 15.12. beginnen kann. Hier hat uns Gott sei Dank jemand den Sand von der Tür weg abgeholt, so dass jetzt die Einfahrt wieder frei ist.

Pünktlich gestern hat dann Herr Laux mit den Vorarbeiten für den Estrich angefangen und bringt seit heute früh den Estrich ein. Ab dem Wochenende steht dann drei Mal täglich 20 Minuten Lüften auf dem Programm, so dass die Feuchtigkeit aus dem Haus geht und wir keine Tropfsteinhöhle bekommen.

Ich kann nur sagen: Finger weg von Phillip Otterbein aus Bodnegg !!

17.12.2014

Die Firma Laux GmbH hat Wort gehalten und kurzfristig und pünktlich den Estrich im Haus eingebracht. Zwischendrin war noch Zeit die Kinder mit den "Estrichschuhen" über den Estrich laufen zu lassen. Das hat ihnen sichtlich gut gefallen.

Jetzt wird es oberste Priorität haben die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bringen, da mir nur die Weihnachtsferien bleiben um zu spachteln und zu streichen!

24.12.2014

Seit Sonntag sind wir drei Mal täglich am Haus und Lüften kräftig um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bringen. Ab dem 2. Weihnachtsfeiertag wird dann das Aufheizprogramm gestartet und dann wird noch mehr Feuchtigkeit ausfallen. Bereits jetzt kann ich ständig die Fenster abwischen. Ich denke, dass es ab 27.12. trocken genug ist um mit dem Spachteln und Malern anzufangen.

Es sind jetzt noch sechs Wochen, dann muss der Estrich belegereif sein! Im Moment hat es vor dem Lüften 75% rel. Luftfeuchte und danach 65 %. Angefangen haben wir am Sonntag mit 85 %! Wenn das Lüften nicht ausreicht müssen ab Januar Bautrockner rein.

Nachtrag: Nach bereits 7 Tagen war die Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften bei unter 40 % und stieg dann auch nur noch bis knapp 50 % an.

Estrich